Blower Door Test im Altbau

Im Altbau kann der Blower Door Test schon in der Planungsphase sinnvoll sein. Zum Beispiel, wenn Sie als Eigentümer wissen möchten, ob die Luftdichtungsebene der vorhandenen Dachdämmung intakt ist, oder ob hier im Rahmen der Dachsanierung nachgebessert werden muss, um Feuchteschäden zu vermeiden.

Planen Sie den Einbau einer Lüftungsanlage? Dann ist der BlowerDoor Test Pflicht, wenn Sie KfW-Fördermittel beantragen möchten.


Blower Door Test im Neubau

Im Neubau bietet sich der BlowerDoor Test als Qualitätsprüfung bereits im Bauzustand an. Damit kann festgestellt werden, ob beispielsweise die luftdichten Anschlüsse der Fenster oder des Dachs richtig ausgeführt sind.

Oft bietet der Bauträger den BlowerDoor Test heute als Standardleistung zur Qualitätssicherung an. Wenn nicht, fragen Sie danach und fordern Sie den BlowerDoor Test ein. Denn gerade während der Bauphase sind Nachbesserungen noch schnell und unkompliziert möglich.


Blower Door Test - das wird gemacht

BlowerDoor Test – Schritt 1:

Der Ventilator erzeugt einen konstanten Unterdruck im Gebäude, indem er die Luft aus dem Gebäude saugt. Undichte Bereiche kann der Fachmann jetzt mittels Infrarotkamera, künstlichem Rauch oder Luftgeschwindigkeitsmessgeräten ausmachen.

BlowerDoor Test – Schritt 2:

Über den Ventilator wird der Unterdruck schrittweise erhöht. Dabei wird gemessen, wie schnell wieder Luft durch mögliche Undichtigkeiten in das Gebäude dringt. Der Fachmann spricht von der so genannten Luftwechselrate. Sie wird schrittweise gemessen und protokolliert.

BlowerDoor Test – Schritt 3:

Über den Ventilator wird jetzt Luft in das Gebäude hineingeblasen. Dadurch entsteht ein Überdruck. Auch hier wird die Luftwechselrate schrittweise gemessen und protokolliert.

Die Messungen des BlowerDoor Test ergeben eine durchschnittliche Luftwechselrate im Haus, über die der Fachmann auf Lecks in der Gebäudehülle schließen kann.

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